Business Process Management (BPMZ)
Steinbeis-Zertifizierung
Personenzertifizierungen gewinnen in Deutschland immer mehr an Bedeutung; insbesondere Zertifizierungen, die die praxisrelevante Leistungsfähigkeit der Absolventen belegen.
Zentraler Gegenstand von Business Engineering-Projekten ist die Optimierung der Organisationsstrukturen im Hinblick auf Ablauf- und Ergebnisorientierung, Durchgängigkeit und Effizienz der Prozesse sowie Anpassungsfähigkeit der Geschäftsprozess-stützenden IT-Systeme. Um diese zum Erfolg zu führen, bedarf es eines umfassenden Methoden- und Prozess-Know-hows in den erfolgskritischen Bereichen Prozessmanagement und Business-Engineering-Projektmanagement.
Level D: Je nach Level unterschiedliche Kenntnisse und Erfahrungen
Level C: Zertifiziert Personen, die im Umfeld internationaler Prozessmanagement-Projekte tätig sind
Level B: Zertifiziert Personen, die Prozessmanagement-Projekte leiten
Level A: Zertifiziert Personen zur effizienten Mitarbeit in Prozessmanagement-Projekten
Abb.1: Zertifizierungslevel
Die Integrata AG und das Steinbeis Transferzentrum pvm haben sich zum Ziel gesetzt, die Prozesskompetenz, den unternehmerischen Erfolgsfaktor Nr. 1, zu verbreiten. Es wurde ein Zertifizierungssystem entwickelt, das sicherstellt, dass die Absolventen über ein definiertes Wissen bezüglich der Optimierung von Prozessen und der Steuerung von BE-Projekten verfügen.
Das Zertifizierungsprogramm ist mehrstufig und an Mitarbeiter und Leiter von Prozessoptimierungs- und Business Engineering-Projekten adressiert.
Die Qualifizierung zu dieser Zertifizierung wird durch die Integrata durchgeführt, Trainer sind Steinbeis-zertifizierte Process Management-Berater mit langjähriger Erfahrung in der Abwicklung von Business Engineering-Projekten.
Prüfungsabnahme und Zertifikatsvergabe erfolgt durch das Steinbeis Transferzentrum pvm.
Der Zertifizierungsprozess ist sehr anspruchsvoll, es werden typische Aufgaben der relevanten Rollen in Business Engineering-Projekten simuliert, Methoden- und Umsetzungskompetenz werden geprüft.
Beispiel: Zertifizierung Level A - Business Process Manager (BPMZ)
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwerben während des Qualifizierungsprogramms Wissen und Fähigkeiten für die effiziente Mitarbeit in Business Engineering-Projekten und zur Vorbereitung für den Zertifizierungsprozess. Dieser endet mit der Zertifikatsübergabe bei bestandener Prüfung. Die Qualifizierung und Zertifizierung umfasst Seminare, Selbstlernphasen, Business Cases/unternehmensbezogene Projekte sowie auf Wunsch Coaching-Einheiten, mündliche und schriftliche Prüfung.
SemNr. 1082: Business Engineering
SemNr. 1098: Business Engineering II
SemNr. 1105: Prüfung zum Steinbeis-zertifizierten Business Process Manager
Zertifizierungsverfahren
Die Zertifizierung umfasst eine schriftliche und mündliche Prüfung. Zwischen schriftlicher und mündlicher Prüfung wird ein Business Case bearbeitet, die Arbeitsergebnisse und das Vorgehen werden in der mündlichen Prüfung präsentiert und verteidigt.
Prüfungsverfahren für Level A
Schriftliche Prüfung
Dauer: 3,5 Std.
Bearbeitet wird ein Business Case, der eine typische Projektsituation beschreibt und eine für Projektteammitarbeiter typische Aufgabe stellt
Beurteilt werden Methoden- und Umsetzungskompetenz
Mitteilung des Ergebnisses der schriftlichen Prüfung ca. 2 Wochen nach der Prüfung
Mündliche Prüfung
Dauer: 30 min, ca.15 min Präsentation und ca. 15 min Fragen durch die Prüfer zu der Präsentation und anderen BE-Themen
Die Präsentation bezieht sich auf den ausgearbeiteten Business Case.
Termin ca. 2 Wochen nach der schriftlichen Prüfung
Zertifikatsübergabe bei bestandener Prüfung ca. 1 Woche nach der mündlichen Prüfung
Prüfungsvorsitz
Prof. Dr. Herbert Glöckle, Professor für Wirtschaftsinformatik an der Hochschule Reutlingen und Geschäftsführer des Steinbeis Transferzentrum pvm
Nähere Informationen
Gudrun Zwick
Portfoliomanagerin Personal- und Organisationsentwicklung
Tel. 0711 62010-331, Fax -108
e-Mail: Gudrun.Zwick@integrata.de