Pacemaker Project – Schrittmacher für digitale Schule

Integrata Cegos Group spendet für die Förderung digitaler Souveränität an Schulen

Am 15. Februar 2018 überreichten Ingmar J. Rath, Vorstandsvorsitzender, und Cornelia Binder-Gatzen, Director Key Account Management, einen Spendenscheck in Höhe von 5.000 Euro an die gemeinnützige Organisation „EDUCATION Y Bildung. Gemeinsam. Gestalten.“ in Düsseldorf. Die Social-Profit Organisation begleitet Kinder auf dem Bildungsweg und setzt sich für die Bildungschancen sozial benachteiligter Kinder ein.

Spendenübergabe Integrata AG an Education Y
v.l.n.r.: Cornelia Binder-Gatzen, Director Key Account Management, Integrata AG, Roman Rüdiger, Geschäftsführender Vorstand EDUCATION Y, Ingmar J. Rath, Vorstandsvorsitzender, Integrata AG, Inga Cordes, Leitung Projekt PACEMAKER


Ziel des Pacemaker Project ist, insbesondere Schülerinnen und Schüler aus bildungsbenachteiligten Umgebungen dringend notwendige digitale Kompetenzen zu vermitteln und so ihre Bildungs- und Berufschancen zu erhöhen. Das Projekt fördert unter dem Stichwort „digitale Souveränität“ Kompetenzen wie Kreativität und kritisches Denken und wird in einer Pilotphase an ausgewählten Düsseldorfer Schulen starten. Es wendet sich in erster Linie an Lehrkräfte, die mit Pacemaker einen Einstieg in ihre individuelle digitale Unterrichtsgestaltung erarbeiten können. Unterstützt werden sie dabei von Schülerinnen und Schülern, die ihnen als „Medien-BuddYs“ in allen technischen Fragen zur Seite stehen. Mit diesem Projekt soll die Grundlage für eine deutschlandweit wirksame Schulentwicklungsoffensive gelegt werden.


Das „Pacemaker Project – Schrittmacher für digitale Schule“ ist ein Gemeinschaftsvorhaben dieser drei erfolgreichen Bildungsorganisationen: EDUCATION Y, Teach First Deutschland und Wikimedia Deutschland. Basis ist die kombinierte Expertise, die sich aus dem erprobten buddY-Programm, der gemeinschaftlichen Erstellung von freiem Wissen in den Wikimedia-Projekten und der Verbreitung von Open Educational Resources (OER) sowie dem Einsatz von Teach First Fellows bei der Bekämpfung von Chancenungerechtigkeit in der Bildung zusammensetzt.
Roman R. Rüdiger, geschäftsführender Vorstand von EDUCATION Y bekräftigt: „Die zunehmende Digitalisierung aller Lebensbereiche erfordert digitale Kompetenzen als Grundlage, um beruflich aber auch privat am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu können. Unsere Schulen bereiten aktuell nur unzureichend auf diese Herausforderung vor.“


Ingmar J. Rath, Vorstandsvorsitzender der Integrata Cegos Group, befürwortet das Pacemaker-Konzept: „Die Digitalisierung hält Einzug in all unsere Lebensbereiche, daher ist es besonders wichtig die digitalen Kompetenzen von Kindern und Jugendlichen bereits in Schulen zu stärken. Darüber hinaus gefällt uns auch sehr gut, dass sich das Pacemaker Project auf bundesweiter Ebene für mehr Chancengerechtigkeit und für einen gesellschaftlichen Kulturwandel im Umgang mit digitalen Medien einsetzt.“


Während heutzutage bereits eine Vielzahl der Schülerinnen und Schüler soziale Medien auf mobilen Geräten geschickt bedienen, werden zentrale soziale Kompetenzen wie Empathie, Wertschätzung, kritisch-reflektiertes Denken oder Kreativität vernachlässigt. Gleiches gilt für den kreativen und kritisch-konstruktiven Umgang mit digitalen Tools. Genau solche Fähigkeiten sind für eine gesellschaftliche Teilhabe aber zukünftig noch bedeutsamer. Das Pacemaker Project will hier bundesweiter Vorreiter werden und zu den Innovationsführern gehören.
Dass die Schulen in Deutschland nur unzureichend auf die Herausforderungen der digitalen Gesellschaft vorbereitet sind, belegen auch internationale Studien: Laut ICIL-Studie (2014) nutzt weniger als jeder zehnte Lehrer oder Lehrerin täglich digitale Möglichkeiten im Unterricht, während es in Nachbarländern wie den Niederlanden oder Dänemark für 55% bzw. 78% der Lehrenden völlig selbstverständlich ist. Methoden des digitalen kollaborativen Lernens, Kreierens und Arbeitens bieten ein großes Potenzial für eine gute und zeitgemäße Schulpraxis, werden aber viel zu wenig genutzt.


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